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Homepage-Baukasten vs. Individuelle Webseite

baukasten-systeme

Unter Webdesignern, Webentwicklern und natürlich auch Werbeagenturen sind Homepage-Baukästen nicht sehr beliebt. Das liegt aber nicht, wie die meisten denken, an schlecht umgesetzte Baukasten-Systeme, sondern vielmehr daran, dass der Kunde ein auf sein Vorhaben abgestimmtes Angebot mit einem Homepage-Baukasten vergleicht. Oder sogar im Vorgespräch den Homepage-Baukasten erwähnen muss. Getreu dem Motto: „Ich könnte ja auch ein Homepage-Baukasten nutzen, wenn der Preis nicht stimmt.“.

Es ist aber nun einmal Tatsache, dass es sich nicht vergleichen lässt. Eine auf den Kunden und dessen Kunden oder Nutzer angepasste Webseite wurde entsprechend konzipiert. Eine individuell gestaltete Webseite lässt sich strikt an das Corporate Design des Unternehmens anpassen und bietet im Besten Fall dem Nutzer der Webseite genau das was er sucht. Das kann zum Beispiel bei einem Notebook-Spezialisten oder einem Autohersteller ein Konfigurator sein. Aber auch im kleineren Umfang sind wichtige Funktionen integrierbar. Zum Beispiel ein Online-Bewerbungsformular oder ein Buchungssystem.

Dennoch haben Homepage-Baukästen ganz klar eine Daseinsberechtigung. Nicht alle, aber es gibt ein paar Dienste, welche durchaus gut funktionieren und für Personen oder Vorhaben mit geringem Budget ausreichen. Wir als Agentur verstehen, warum ein Homepage-Baukasten so attraktiv erscheint. Nicht nur der Preis, sondern auch die eigene Pflege spielt dabei eine große Rolle. Mit wenig bis gar keine Vorkenntnisse lässt sich so eine Webseite errichten. Man wählt ein vorgefertigtes Design aus, passt die Farben an, lädt ein Logo auf den Baukasten-Server und fügt seine gewünschten Inhalte ein. Die Designvorlagen der großen Anbieter sind mittlerweile auch für mobile Endgeräte optimiert. Auch SEO-Einstellungen lassen sich vornehmen. Neuerdings bieten die großen Anbieter sogar Apps basierend auf der mit dem Homepage-Baukasten erstellten Webseite an.

Nun kommen wir aber zum offensichtlichen. Ein Homepage-Baukasten ist ein geschlossenes System. Das bedeutet, es gibt nur Konstanten, keine variablen. Jeder Inhalt muss immer selbst geändert werden und das auf jeder einzelnen Seite, wenn diese in Relation stehen. Zudem ist die Designauswahl auf die Anzahl der Dienste ziemlich dürftig. Das erscheint einem gar nicht so, aber wenn man bedenkt, dass einer der kleineren Dienste bereits 5.000 Kunden vorweisen kann, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass eine Webseite der anderen gleicht.

Dann sind da noch die SEO-Einstellungen. Wenn ein Nutzer keine Vorkenntnisse benötigt, sind SEO-Einstellungen ziemlich ineffektiv. Die automatisch generierten SEO-Daten können nicht gezielt die Zielgruppe ansprechen. So gut ein Algorithmus dieser Homepage-Baukästen auch sein mag, er kommt nicht mal im Entferntesten an die Algorithmen der Suchmaschinenanbieter dran. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die automatisierten SEO-Einstellungen keine Relevanz zu den Produkten, Person oder Dienstleistungen herstellen können. Letztendlich verkauft sich etwas nur, wenn ein Problem besteht und man selbst die Lösung dafür bietet. Das muss eine Suchmaschine erstmal verstehen, damit die Interessenten mit dem Problem auf die Lösung des Unternehmens oder der Person stoßen.

Hinzu kommt natürlich die eingeschränkte Funktionsvielfalt. Auch wenn ein Homepage-Baukasten genau das bietet, was im ersten Moment benötigt wird, bleibt es ein geschlossenes System. Kein Spielraum für Erweiterungen oder individuelle Anpassungen.

Die Entscheidung

Wie trifft man also die richtige Entscheidung? Diese Frage richtet sich nach dem Ziel. Um das Ziel zu definieren, sollte man sich im Vorfeld einige Fragen stellen.

  • Was möchte man mit der Webseite erzielen?
  • Wie kann ich die Ziele oder das Ziel mit dieser Webseite erreichen?
  • Wie viel Budget habe ich zur Verfügung, um das Ziel zu erreichen?
  • Sollte das Budget für eine individuelle Webseite zu gering sein, wie könnte ich eine solche Internetseite finanzieren ohne mich zu ruinieren?
  • Wer ist meine Zielgruppe und wie nutzt die Zielgruppe das Internet?
  • Steht eine Erweiterung des Tätigkeitsfeldes bevor?
  • usw.

Das sind nur einige Fragen, die man sich stellen sollte, um den genauen Zweck der Webseite zu ermitteln. Das Ziel ist immer am wichtigsten. Wenn sich das Ziel mit einer Webseite eines Homepage-Baukastens erreichen lässt, so erübrigt sich die Frage, ob etwas anderes in Frage kommt. Doch aufgepasst, eine Webagentur ist nicht nur gut für die Erstellung einer angepassten Internetseite, sondern auch bei der Beratung. Eine gute Agentur kann Ihnen sagen, wie man die Nutzerzahlen erhöht und was auf den Seiten der Internetpräsenz zu finden sein sollte. Eine Beratung sollte man in jedem Fall in Anspruch nehmen, denn dadurch kann sich die Betrachtungsweise schlagartig ändern und man bekommt noch Vorschläge für die Nutzeransprache. Außerdem lassen sich in Beratungsgespräche auch mögliche Funktionen besprechen, welche einen Mehrwert für den Nutzer der Internetpräsenz ermöglichen.

Die Finanzierung

Banken (auch die kfw-Banken) bieten Ihnen für solche Vorhaben auch attraktive Finanzierungsmodelle mit geringen Zinssätzen an. Ebenfalls können Beratungshonorare durch diverse Förderungsmodelle übernommen werden, solange das Ziel der Unternehmensförderung im Vordergrund steht.

Das Fazit

Eine individuell gestaltete und entwickelte Webseite kann niemals mit den Niedrigpreisen von Homepage-Baukästen mithalten. Muss es aber auch gar nicht. Eine individuell angepasste und programmierte Webseite wird auf den Kunden und seine Interessenten sowie Kunden zugeschnitten. Des Weiteren werden alle Inhalte entsprechend formatiert, so dass Suchmaschinen und soziale Dienste die Inhalte mit Leichtigkeit interpretieren können. Auch die individualisierten Funktionen der Webseite werden auf die Zielgruppen und den Nutzen der Person, des Unternehmens oder der Produkte zugeschnitten. Eine professionell entwickelte Seite ist immer die bessere Wahl, aber wenn das Budget schlichtweg nicht vorhanden ist und z.B. die Werbematerialien und Visitenkarte endlich raus müssen, dann ist ein Homepage-Baukasten die entsprechende Alternative. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Ein persönlicher Tipp am Rande

Verzichten Sie auf die Apps der Anbieter, wenn Sie Ihre Webseite nicht stetig pflegen oder Ihnen die Zeit dafür fehlt. Apps, Neuigkeiten- und Blog-Bereiche lohnen sich nur dann, wenn in regelmäßigen Abständen neue Inhalte zu finden sind. Ist das nicht der Fall, dann wirkt das kontraproduktiv und wertet eventuell die Person, Dienstleistungen oder Produkte ab.

Google Shopping – Ein Muss für Shop-Betreiber?

Seit Mitte 2012 ist Google Shopping nicht mehr kostenlos und dadurch für viele uninteressant geworden. Doch Google verfolgte damit natürlich nichts anderes, als einen weiteren Wirtschaftszweig für AdWords zur Verfügung zu stellen.

Nachdem nun ein bisschen Zeit vergangen ist und Google die Shopping-Funktion immer weiter ausgebaut hat und die eingetragenen Produkte direkt in der Google-Suche angezeigt werden, sollte man sich über den Nutzen ernsthaft Gedanken machen.

Google Shopping entwickelt sich stetig weiter und nimmt zunehmend einen höheren Stellenwert ein und erweitert das Produkt AdWords erfolgreich. Das bedeutet nichts anderes, als dass die normalen Anzeigen immer weniger Beachtung finden, wenn es sich um die direkte Suche von Produkten handelt.

Der Grund dafür ist der direkte Preisvergleich, so dass der Nutzer gar keine andere Plattform mehr aufrufen muss und alles aus einer Hand kriegt, nämlich von seiner Stamm-Suchmaschine „Google“.

Die Kosten

Wer bereits AdWords-Kampagnen geschaltet hat, weiß, dass sich ein festes Tages-Budget einrichten lässt und erst durch Anklicken der geschalteten Anzeigen Kosten (CPC) entstehen. CPC steht für „Cost-per-Click“. Dabei kann man ein Höchstgebot pro Click angeben. Das Gebot entscheidet über die Platzierung der Anzeige. Ist also das eingestellte Gebot höher als das der Mitbewerber, so wird die Anzeige an erster Stelle platziert. Ist es niedriger als das der Mitbewerber, so wird die Anzeige eventuell gar nicht oder erst auf der nächsten Suchseite angezeigt.

Bei Google Shopping handelt es sich aktuell ebenfalls um eine AdWords-Kampagne für die man ein CPC-Höchstgebot abgeben muss.

Die Übertragung der Artikel an Google Merchant

Einige Shops bieten die Export-Funktion für Google Merchant (damals noch Google Base) an, jedoch ist bei den meisten Shops die Definition veraltet, so dass die exportierten Produkte aus dem eigenen Shop von Google Shopping schlichtweg abgelehnt werden, da sie nicht den aktuellen Richtlinien entsprechen. Google selbst stellt zwar eine ausführliche Hilfe bereit und auch einen hervorragenden Direktservice für bezahlte Kampagnen, jedoch muss die Export-Funktion des Shops oder der Warenwirtschaft angepasst werden. Entweder stellt der Shop selbst eine Funktion bereit, die zu exportierenden Felder anzupassen und zu filtern oder man muss den Shop um die Funktion erweitern bzw. den Quellcode umschreiben.

In einem kürzlich geführten Beratungsgespräch mit einem unserer Kunden, haben wir mögliche Online-Werbekampagnen besprochen und Google Shopping als Werbekampagne vorgeschlagen. Der Kunde selbst, war zuerst nicht überzeugt von Google Shopping, da die Anpassungsarbeiten an seinem Shop einige Stunden Programmierzeit bedeuteten und somit ein zusätzliches Budget eingeplant werden musste. Dennoch hat unser Kunde das zusätzlich benötigte Budget bewilligt und konnte im Gegensatz zu den herkömmlichen Google AdWords-Anzeigen bereits nach ein paar Tagen eine klare Veränderung der Bestellrate erkennen.

Die CPC-Rate wurde so angepasst, dass er mit seinen Produkten, welche in diesem Fall wenige Mitbewerber haben, immer an erster Stelle steht. Das führte zu gezielten Bestellungen, da das beworbene Produkt bei Google direkt zum Artikel führte und nicht erst zu einer Landing Page oder einer Produktkategorie.

Dadurch, dass dem Kunden die Suche und die Entscheidungen leicht gemacht wurden, betrug die Absprungrate nur noch wenige Prozent und führte zu erfolgreichen Conversions.

Bei großen Shops mit einer Vielzahl an Produkten lohnt es sich auf jeden Fall, denn die Mitbewerber werden nicht immer die exakt gleiche Produktpalette führen. Denn nur Artikel, welche auf Lager sind, werden bei der Suche bevorzugt angezeigt.

Google Shopping – Eine Überlegung ist es in jedem Fall Wert!

So viel zu tun… Blogs & Co. pflegen und nutzen!

Unseren Kunden geben wir gerne den Rat, einen Blog nur dann einzusetzen, wenn man auch die Zeit hat, diesen kontinuierlich zu pflegen und mit Inhalt zu befüllen.

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Wie man an unserem Blog unschwer erkennen kann, ist das gar nicht so einfach. Die Ideen sind zwar da, aber die Zeit reicht nicht aus, einen voll ausformulierten Blog-Eintrag zu einem Thema zu schreiben. Man könnte zwar irgendwelche Einträge schreiben, die aber weder für den Leser einen Mehrwert bieten noch irgendeinen Nutzen für das eigene Unternehmen haben.

Genauso verhält es sich mit sozialen Profilen. Wenn diese als Datenleichen im Internet liegen, so wirft das kein gutes Licht auf das eigene Unternehmen. Dann wird schnell mal ein Eintrag gesetzt, um einfach mitzumischen. Jedoch ist das der falsche Weg. Weder spricht man seine Kunden noch Interessenten an, da man sich höchstwahrscheinlich nicht die Zeit genommen hat, um eben genau diese auf der genutzten Plattform kennenzulernen.

Leser, Abonnenten oder wie man heute so schön sagt „Follower“ interessieren sich für den Blog, das soziale Profil oder sogar den Newsletter schlichtweg aus einem Grund. Sie möchten entweder mehr zum Thema des Unternehmens erfahren oder im besten Fall sogar über die Dienstleistung bzw. die Produkte des Unternehmens auf dem Laufenden bleiben.

Die Krux bei der Sache ist, dass man sich genau überlegen muss, was man seinen Lesern mitteilen will. Aber was genau könnte das sein?

Eigentlich ist das gar nicht so schwer, denn wie in jedem Unternehmen steht man vor Herausforderungen, technologischem Fortschritt und auch Veränderungen. Eben genau das könnte man zum Thema eines Blog-Eintrags, Posts oder Newsletters machen. Schließlich sind es gerade die Herausforderungen und auch die Veränderungen, die etwas Neues hervorbringen. Statt also das neue Produkt oder die Dienstleistung schnöde zu bewerben, könnte man den Grund für die Erweiterung oder Veränderung nennen, denn die Geschichte dahinter macht das Produkt oder die Dienstleistung erst richtig interessant.

Ebenso sind auch Prozess- bzw. Produktionsabläufe für den Leser interessant.

Als Versandhandel könnte man z.B. ein kleines Video mit einer GoPro drehen, die sich ein Packer/Kommissionierer umschnallt, um in einem schönen Zeitraffer-Video den Prozess einer Bestellabwicklung darzustellen. Ein solches Video stärkt das Vertrauen, weil der Kunde bzw. Interessant hinter die Fassade des Unternehmens schauen kann und darf. Das Video verpackt man anschließend mit einem flotten Spruch oder einem schönen kurzen Text zu einem Blog-Eintrag oder Post auf einer sozialen Plattform.

Die Alternative wäre ein mehrteiliger Imagefilm – professionell gedreht. Diesen könnte man zum Beispiel für eine Beitragsserie nutzen. Der Vorteil einer solchen Beitragsserie ist die Generierung wiederkehrender Besucher, so dass sich die Beiträge viral verhalten und mehr Interessenten und somit potenzielle Kunden hervorbringen, als mit einem einmaligen Eintrag.

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Bei richtiger Handhabung und Nutzung der zur Verfügung stehenden Medien, ist die Werbewirksamkeit enorm. Wenn man aber keine Zeit für die Pflege und Erstellung aufwenden kann, dann ist die Überlegung über die Beauftragung einer entsprechenden Agentur sinnvoll.

Die neuen Medien sind fester Bestandteil eines jeden erfolgreichen Marketing-Mix. Sie ermöglichen die Neuplatzierung des Unternehmens, die direkte Interaktion mit dem Kunden und die Stärkung des Vertrauens gegenüber dem Produkt oder der Dienstleistung.

Viel Spaß beim Schreiben oder bei der Mitentwicklung wirksamer Beiträge!

Suchmaschinenoptimierung für lokale Unternehmen

Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile jedem Webseiten-Betreiber ein Begriff und sollte einen festen Platz im Marketing-Mix eines jeden Unternehmens haben. Jedoch wird Suchmaschinenoptimierung in der Regel nicht im vollen Nutzen angewendet, denn die reguläre Suchmaschinenoptimierung konzentriert sich in der Regel auf das Ranking im gesamten Internet, nicht aber auf den lokalen Markt. Für Online-Shops ohne stationäres Geschäft ist das auch nicht nötig, aber wie sieht es z. B. mit Online-Shops aus, welche eine Verkaufsfläche betreiben?

Die Suchmaschinenoptimierung für lokale Unternehmen bietet ein hohes Potential, um am lokalen Markt eine gute Platzierung zu erzielen, denn Suchmaschinen wie Google ermitteln den Standort der Suchanfrage und platzieren im Falle einer Übereinstimmung im oberen Drittel der Suchergebnisse lokale Einträge.

Jeder der schon einmal nach einem Restaurant in Bremen mit der Phrase „Restaurants Bremen“ eine Suchanfrage gestartet hat, kennt diese Einträge. Zumeist werden diese in Verbindung mit Google Maps angezeigt.

Viele Unternehmen wissen gar nicht, dass sie eine so gute Platzierung in den Suchmaschinen haben. In den meisten Fällen hängt es damit zusammen, dass die jeweiligen Unternehmen im Internet zahlreiche positive Bewertungen aufweisen und bereits seit vielen Jahren im Internet platziert sind. So hat sich aus diesen Faktoren eine hohe Relevanz entwickelt, so dass Neueinsteiger mit einer regulären Suchmaschinenoptimierung keine gleichwertige Relevanz generieren können.

Insbesondere das Gaststättengewerbe (Gastronomie, Hotellerie und Veranstaltungsstätten), Ladengeschäfte und Dienstleister profitieren von Local SEO (=Lokale Suchmaschinenoptimierung), denn die namhaften Suchmaschinen bieten bereits seit vielen Jahren die lokale Verknüpfung.

Kaum eine Webseite nutzt das Potential, so dass mit nur geringem Aufwand eine bessere Platzierung möglich ist. Die Arbeit besteht aus einer Anpassung der Webseitenstruktur, die Verknüpfung zu sozialen Medien mit einer Angabe des Standorts, Optimierung der sozialen Profile und Integration einer Analysierungsmöglichkeit. Natürlich sollte der Prozess der regulären Suchmaschinenoptimierung durch Linkbuilding (=Platzierung von Links auf relevanten Webseiten zu den eigenen Medien), Inhaltserstellung und Optimierung der Suchbegriffe nicht unterbrochen werden.

Allein die ersten Schritte des Local SEOs können sich bereits bei entsprechender Handhabung profitabel erweisen. Ein fortlaufender Prozess steigert die lokale Wirksamkeit exponentiell.

Wenn Sie einen guten Betrieb haben, dann sorgen Sie für eine vielversprechende lokale Platzierung, denn diese steigert wiederum den Erfolg der allgemeinen Platzierung. Nutzen Sie ihre lokalen Kunden, um ihr Unternehmen weiterzuempfehlen.

Warum professionelle Fotografien für Unternehmen wichtig sind

Immer wieder sehen wir auf Internetpräsenzen oder auf Print-Medien zugekaufte Fotografien aus sogenannten Stocks (Bildarchiven). Sie sind günstig, schnell beschaffbar und sehen gut aus. Dennoch zeigen Sie nicht das Unternehmen, wobei gerade das im Vordergrund stehen sollte. Vertrauen und Glaubwürdigkeit sind die Faktoren für eine erfolgreiche Kundenbindung.

Oftmals erleben wir auch, dass Bilder aus der Google-Bildersuche verwendet wurden, was zum einen ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist, sofern keine Genehmigung für die Bildrechte vorliegt, und zum anderen ebenfalls keine glaubwürdige Darstellung des Unternehmens oder der Person widerspiegelt.

Vor ein paar Wochen fuhr ich in Bremen durch eine Bahnunterführung mit Plakatwänden. Dort hingen eine ganze Reihe Plakate mit dem gleichen Motiv, aber für zwei unterschiedliche Veranstaltungen von unterschiedliche Unternehmen. Dabei handelte es sich um ein häufig gekauftes Foto einer feiernden Menschenmenge.

Das ist in dem Fall sehr fatal, kann aber auch auf anderen Medien zur Verwirrungen führen.

Ein weiteres Beispiel lässt sich anhand zweier unserer Kunden darstellen. Anfang 2014 haben wir von einem Energiespezialisten den Auftrag bekommen, eine Leistungsbroschüre zu erstellen. Inhalte und Fotos werden von dem Kunden geliefert, da er bereits eine Broschüre durch eine Druckerei in Bremen erstellen lassen hat. Die Leistungen wurden nicht sehr gut beschrieben und das Bildmaterial bestand aus einer schnöden Thermografie-Aufnahme, einer Energie-Effizienz-Skala und einer Fotografie eines Energieausweises mit einem Kugelschreiber. Über unseren Kunden, abgesehen von den Kontaktdaten, war auf der Broschüre nichts finden. Aus Kostengründen haben wir das Bildmaterial verwendet und das bestmöglichste daraus gemacht. Wir haben unserem Kunden versucht klar zu machen, wie wichtig es ist professionelle Fotografien einzusetzen, um sich selbst und die Leistungen gezielt vermarkten zu können.

Kurze Zeit später haben wir einen ähnlichen Auftrag eines anderen Energiespezialisten erhalten. Wir dachten schon, dass wir von unserem anderen Kunden weiterempfohlen wurden. Dem war nicht so. Wir sollten auch hier wieder eine Leistungsbroschüre gestalten. Inhalt und Fotos wurden uns wieder zur Verfügung gestellt.

Als wir auch hier die veraltete Broschüre erhalten haben, waren wir doch etwas verwundert, denn das Bildmaterial war nahezu identisch. Es war eine andere Skala, aber die Abbildung der Thermografie und die des Energieausweises waren exakt die gleichen Bilder. Wir fragten unseren Kunden, ob er in der Druckerei unseres anderen Kunden die Broschüren gedruckt hat. Er verneinte es und sagte uns, dass es eine Werbeagentur aus Bremen gestaltet und bei Flyeralarm bestellt hat. Wir haben unserem Kunden die andere Broschüre gezeigt und wir haben ihm erklärt, dass die Vermarktung seiner eigenen Person auf dieser Broschüre nicht fehlen darf. Wir haben für diesen Kunden ein Kundengespräch in seinen Räumlichkeiten fotografiert, ein Ganzkörper-Portrait auf weißem Hintergrund erstellt und eine Thermografie-Aufnahme durch einen Subunternehmer von unserem Kunden erhalten.

So ist das mit gekauften Bildern. Hat man diese nicht exklusiv, so besteht die Gefahr, dass ein Mitbewerber aus der gleichen Stadt das selbe Fotomaterial verwendet, da diese in den Bildarchiven zuerst angezeigt werden. Häufig sucht man nach den gleichen Begriffen.

In dem Fall der beiden Energiespezialisten sind die Personen und das Leistungsangebot unterschiedlich.

Ihr Unternehmen ist nicht wie jedes andere und unterscheidet sich immer von ihren Mitbewerbern. Geschäftsführung, Mitarbeiter, Produkte, Dienstleistungen, Kunden und Standort stimmen nicht überein. Warum also eben nicht genau diese Unterscheidungen nach Außen tragen?

Professionelle Fotografien gehören zu einem guten visuellen Marketing eines jeden Unternehmens und stärken die Marke, das Produkt oder die Dienstleistung. Sie können für den entsprechenden Werbeträger individualisiert werden oder aber allgemein gehalten werden, damit eben diese professionellen Fotografien Anwendung in allen Werbemedien finden können.

Sie können das Unternehmen zeigen und dem Unternehmen ein Gesicht geben.

Ein Gesicht zu einem Unternehmen oder einer Person fördert die Glaubwürdigkeit, das Vertrauen und die Außenwirkung.

Dem potenziellen Kunden fällt es leichter mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten, da er dem Unternehmen durch die Fotografien bereits näher steht.

Jedes gestaltete Medium ist mit professionellen Fotografien die Visitenkarte des Unternehmens. Verschwenden Sie kein Geld für Werbung, die für ihre Kunden nicht „greifbar“ ist.